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ZurückDas Brüsseler Büro der österreichischen Arbeiterkammer (AK EUROPA) und die Europäische Verbraucherorganisation (BEUC) luden zur Veranstaltung „Warum das Gesetz zur digitalen Fairness Addictive Design bekämpfen muss” ein.
Das Gesetz zur digitalen Fairness (Digital Fairness Act) soll eine Vielzahl von Praktiken bekämpfen, die den Verbraucher:innen schaden, darunter auch suchtförderndes Design und Praktiken (Addictive Design). Aber was ist Addictive Design? Wie kann es definiert und kategorisiert werden? Eine neue Studie, die von der Arbeiterkammer (AK) in Auftrag gegeben und vom Institut für Höhere Studien (IHS) durchgeführt wurde, hat eine wissenschaftlich fundierte Taxonomie entwickelt, die die Logik und Merkmale von abhängig machendem Design identifiziert, das von großen Social-Media-Plattformen wie TikTok, Instagram, Snapchat und YouTube verwendet wird.
Leitfragen der Podiumsdiskussion:
1. Was ist Addictive Desgin und wo wird es eingesetzt?
2. Warum ist Addictive Design schädlich?
3. Warum reicht der derzeitige Rechtsrahmen nicht aus, um Addictive Design zu regulieren?
4. Wie sollte das geplante Gesetz zur digitalen Fairness Addictive Design regulieren?
Präsentation der Studie „ADDICT – Addictive Design in der digitalen Verbraucher:innentechnologie”:
Laura Wiesböck, Study Author and Senior Researcher at the Institute for Advanced Studies Vienna
Podiumsdiskussion:
Kim Van Sparrentak, Mitglied des Europäischen Parlaments, Fraktion der Grünen/Freie Europäische Allianz
Maria-Myrto Kanellopoulou, Abteilungsleiterin, GD JUST, Europäische Kommission
Laura Wiesböck, Study Author and Senior Researcher at the Institute for Advanced Studies Vienna
Urs Buscke, leitender Rechtsreferent, Europäische Verbraucherorganisation (BEUC)
Louise Beltzung, Referentin für Konsument:innenpolitik, Österreichische Arbeiterkammer, Wien
Moderation: Itxaso Domínguez de Olazábal, Politikberaterin, European Digital Rights (EDRi)