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Für mehr als die Hälfte der Menschen in Europa sind die steigenden Lebenshaltungskosten inzwischen die größte Sorge im Alltag. Hohe Mieten, unsichere Jobs und wachsende soziale Ausgrenzung treiben immer mehr Menschen in die Armut. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, präsentierte die Europäische Kommission am 6. Mai 2026 ihre neue Anti-Armuts-Strategie. Kommissions-Vizepräsidentin Roxana Mînzatu betonte bei der Pressekonferenz, dass die Initiative angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Krise wichtiger denn je sei.

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Die Klimakrise und die damit einhergehende Erderwärmung wirken sich gravierend auf Arbeitnehmer:innen aus. Höhere Tagestemperaturen und häufigere Hitzewellen führen vermehrt zu Unfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz und können chronische Erkrankungen auslösen. Im schlimmsten Fall enden sie tödlich. Dieses Thema stand im Zentrum einer Konferenz, die am 28. April 2026 im Rahmen des Gedenktags an die Opfer von Arbeitsunfällen von EGI und EGB organisiert wurde.  

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In den Bereichen der Künstlichen Intelligenz und Robotik treibt China die Entwicklungen rasant voran. Dabei wird in den staatlichen Entwicklungsplänen auf strategische Planung, gezielte Förderung und konsequente Umsetzung gesetzt. Vor diesem Hintergrund lud AK EUROPA am 15. April 2026 zu einer Evening Lecture zum Thema „Humanoide Robotik und Gehirn-Computer Schnittstellen in der Wirtschaft und Arbeitswelt – Chinas Rolle und Politik“ ein. Dabei tat sich ein spannender Blick in eine mögliche Zukunft mit großen Veränderungen auf.

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Der neue Aktionsplan zur Europäischen Säule sozialer Rechte (ESSR) wird für Juli 2026 erwartet. Die zuständige Exekutiv-Vizepräsidentin der EU-Kommission, Roxana Mînzatu, betonte dessen großen Stellenwert angesichts der Wichtigkeit starker sozialer Rechte in herausfordernden Zeiten. Die AK sieht dies als einen entscheidenden Schritt, schlägt eine Reihe zentraler Maßnahmen vor und fordert konkretes Handeln.

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Europa befindet sich in einer Wohnungskrise, denn es mangelt an leistbarem und nachhaltigem Wohnraum. In den letzten zehn Jahren sind die Mieten in der EU im Durchschnitt um mehr als 20 Prozent, die Preise für Wohnimmobilien um mehr als 60 Prozent gestiegen. Angesichts dieser prekären Lage wurde die EU tätig: Kurz vor Weihnachten legte die Kommission ihren Plan für erschwinglichen Wohnraum vor, Mitte März wurde schließlich auch der Abschlussbericht des EP-Sonderausschusses zur Wohnraumkrise im Plenum angenommen.

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Die EU-Kommission hat wie angekündigt ihren Vorschlag zum 28. Regime vorgestellt. Mit EU Inc. soll eine europaweite Gesellschaftsform mit beschränkter Haftung geschaffen werden, die eine Gründung von Unternehmen binnen 48 Stunden, für weniger als 100 Euro und ohne jegliches Stammkapital ermöglichen soll. Aus Sicht der Arbeitnehmer:innen gibt es große Kritikpunkte am EU Inc. Vorschlag, insbesondere die fehlenden Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer:innen und der Unternehmensmitbestimmung.

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The health and care sectors will require more staff in the future, which means public spending will increase. However, these expenses should not be viewed only as a financial burden. As the sectors expand, they also generate important economic and social benefits. Therefore, when evaluating costs in health and care, their positive impact on society and the economy must also be considered.

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Elisabeth Dreer

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Judith Vorbach (Brussels office)

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Thomas Pilgerstorfer

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Die Stärkung sozialer Rechte in der EU ist ein wesentliches Ziel, um die Arbeits- und Lebensbedingungen substanziell zu verbessern. Sie ist auch erforderlich, um den sozialen Zielen in den EU-Verträgen gerecht zu werden, und von wesentlicher Bedeutung für das Vertrauen der in der EU lebenden Menschen in die Institutionen der Europäischen Union. Nach der Proklamation der Europäischen Säule sozialer Rechte (ESSR) im Jahr 2017 veröffentlichte die EU-Kommission 2021 den ersten Aktionsplan zur Umsetzung der ESSR.

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung

Nikolai Soukup

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Alice Wagner (Büro Brüssel)

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Rund um den Weltfrauentag am 8. März bewegte sich nicht nur auf den Straßen Brüssels, beim „World March of Women“ mit mehreren tausend Teilnehmer:innen, sondern auch in der EU einiges. Besonders hervorzuheben ist dabei die Veröffentlichung der neuen Strategie für die Gleichstellung der Geschlechter 2026-2030. Die EU-Kommission stellte sie am 5. März 2026 vor und verwies dabei darauf, dass es beim derzeitigen Tempo des Wandels noch 50 Jahre dauern würde, bis die EU die vollständige Gleichstellung der Geschlechter erreicht.

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Im Aktionsplan zur Europäischen Säule sozialer Rechte aus dem Jahr 2021 verankerte die EU-Kommission das Ziel bis 2030, die Zahl der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Menschen um mindestens 15 Millionen zu reduzieren. Dieses Ziel wird aus heutiger Sicht wohl weit verfehlt werden, und nach wie vor fehlt es an einer konkreten Strategie, wie hier eine Verbesserung erzielt werden kann. Im Mai wird die EU-Kommission die erste EU-Armutsbekämpfungs-strategie präsentieren.