Nachrichten
ZurückWie kann Europa mit der rasanten Entwicklung von KI Schritt halten, ohne Arbeitnehmer:innen aus dem Blick zu verlieren? Bei einer Veranstaltung des ÖGB Europabüros und von AK EUROPA am 7. September 2026 diskutierten – nach einer Keynote von Sandra Steiner (GPA) – Barbara Teiber (GPA), Gabriele Bischoff (S&D), Andy Watt (ETUI) und Fridolin Wenny (AK Wien) über algorithmisches Management, betriebliche Mitbestimmung und die Auswirkungen von KI auf den Arbeitsplatz und Arbeitsmarkt – und darüber, wo die Regulierung noch zu kurz greift.
Nachrichten
ZurückAm Mittwoch, den 16. September, hielt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihre jährliche Rede zur Lage der Union. Wirtschaftliche Stärke und Unabhängigkeit wurden in der Rede als Ziele hervorgehoben, wobei man hier weiterhin auf „Bürokratieabbau“ setzt. Motiviert durch eine veränderte, zunehmend „feindliche“ Welt pochte von der Leyen zusätzlich auf strategische Partnerschaften, Erweiterungsschritte und Verteidigungsfähigkeit. KI und Klima nannte sie als die zentralen Zukunftsherausforderungen.
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ZurückAm 9. September stellten Teresa Ribera, Vizepräsidentin der EU-Kommission, und Dan Jørgensen, EU-Kommissar für Energie und Wohnungswesen, den Vorschlag für einen Affordable Housing Act vor. Kurz darauf nahm Jørgensen an einer ersten Diskussion im zuständigen Sonderausschuss des EU-Parlaments teil. Mit dem Maßnahmenpaket will die EU-Kommission die Leistbarkeit und Verfügbarkeit von Wohnraum sicherstellen und den Gemeinden Rechtssicherheit bieten, wenn sie sich für die Einschränkung von Kurzzeitvermietung entscheiden.
Publikationen
ZurückDie EU hat ein Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit verabschiedet, das ab 14. Dezember 2027 zur Anwendung kommen wird. Die AK hat die Verabschiedung begrüßt und fordert eine wirksame Umsetzung. Am 26. Juni 2026 hat die Europäische Kommission ein Vorbereitungspaket veröffentlicht, das ein Portal zur Zwangsarbeit und Leitlinien zur Umsetzung der Zwangsarbeitsverordnung (EU) 2024/3015 enthält.
Sarah Bruckner
Kontakt per E-MailAlice Wagner (Brussels office)
Kontakt per E-MailNachrichten
ZurückAm 22. Juli 2026 hat die Kommission ihre lang erwartete Mitteilung zur Europäischen Säule sozialer Rechte (ESSR) vorgelegt. Mit Blick auf das fast 10-jährige Bestehen der ESSR zieht die Kommission Resümee über deren bisherige Umsetzung und skizziert zukünftige Maßnahmen. Die vollständige Umsetzung der ESSR erachtet die Kommission nicht nur als notwendig für die EU, sondern sogar als strategischen Vorteil, der die Wettbewerbsfähigkeit der EU stärkt.
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ZurückDas Europäische Semester wurde 2011 ins Leben gerufen und seither laufend weiterentwickelt. Inzwischen ist es ein vielschichtiges Instrument, um wirtschafts-, beschäftigungs-, sozial- und umweltpolitische Maßnahmen der EU-Mitgliedstaaten zu koordinieren. Nun ist eine weitere Aufwertung geplant, indem es mit dem kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen verknüpft werden soll. Eine Koppelung der länderspezifischen Empfehlungen an Auszahlungen aus dem EU-Haushalt ist äußerst kritisch zu sehen.
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ZurückDie öffentliche Daseinsvorsorge bezeichnet die staatliche Aufgabe, grundlegende, lebenswichtige Dienstleistungen und Infrastrukturen für alle Menschen bereitzustellen. Sie ist wesentlich für gesellschaftlichen Zusammenhalt, soziale Sicherheit, Teilhabe und Lebensqualität. Anlässlich des zehnten Internationalen Tags der Daseinsvorsorge am 23. Juni 2026 widmete sich AK EUROPA am 24. Juni 2026 in einer Abendveranstaltung diesem Thema.
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ZurückWährend Verteidigungsausgaben in der Europäischen Union und den Mitgliedstaaten erhöht werden, wachsen auch die Bedenken hinsichtlich der sozialen Auswirkungen. Höhere Rüstungsinvestitionen dürfen nicht auf Kosten von Sozialausgaben erfolgen, betonte Claes-Mikael Ståhl im AK EUROPA Interview. Stattdessen sollten Sicherheitsausgaben an soziale Bedingungen geknüpft sein, Gewerkschaften in die Entscheidungsfindung einbezogen und ein umfassendes Verständnis von Sicherheit entwickelt werden.
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ZurückFür mehr als die Hälfte der Menschen in Europa sind die steigenden Lebenshaltungskosten inzwischen die größte Sorge im Alltag. Hohe Mieten, unsichere Jobs und wachsende soziale Ausgrenzung treiben immer mehr Menschen in die Armut. Um dieser Entwicklung entgegenzutreten, präsentierte die Europäische Kommission am 6. Mai 2026 ihre neue Anti-Armuts-Strategie. Kommissions-Vizepräsidentin Roxana Mînzatu betonte bei der Pressekonferenz, dass die Initiative angesichts der aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Krise wichtiger denn je sei.
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ZurückDie Klimakrise und die damit einhergehende Erderwärmung wirken sich gravierend auf Arbeitnehmer:innen aus. Höhere Tagestemperaturen und häufigere Hitzewellen führen vermehrt zu Unfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz und können chronische Erkrankungen auslösen. Im schlimmsten Fall enden sie tödlich. Dieses Thema stand im Zentrum einer Konferenz, die am 28. April 2026 im Rahmen des Gedenktags an die Opfer von Arbeitsunfällen von EGI und EGB organisiert wurde.