Publikationen
ZurückDer Vorschlag zum Industrial Accelerator Act (IAA) der Europäischen Kommission zielt darauf ab, die industrielle Widerstandsfähigkeit in strategischen Sektoren der EU deutlich zu stärken und gleichzeitig den Weg der Dekarbonisierung fortzuführen. Um die Abhängigkeit von Drittstaaten zu verringern und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, soll der Anteil des verarbeitenden Gewerbes am BIP bis 2035 auf 20 % gesteigert werden.
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ZurückAm 4. März 2026 wurde nach langem Warten der Vorschlag der EU-Kommission zum „Industrial Accelerator Act“ (IAA) veröffentlicht. Der Rechtsakt soll die Nachfrage nach CO₂-armen Technologien sowie nach Produkten aus europäischer Herstellung steigern. Ziel ist es, widerstandsfähige Lieferketten in den strategischen Sektoren zu gewährleisten, die europäische Industrie zu stärken sowie Arbeitsplätze in der EU zu sichern.
Nachrichten
ZurückDie Klimakrise und die damit einhergehende Erderwärmung wirken sich gravierend auf Arbeitnehmer:innen aus. Höhere Tagestemperaturen und häufigere Hitzewellen führen vermehrt zu Unfällen und Verletzungen am Arbeitsplatz und können chronische Erkrankungen auslösen. Im schlimmsten Fall enden sie tödlich. Dieses Thema stand im Zentrum einer Konferenz, die am 28. April 2026 im Rahmen des Gedenktags an die Opfer von Arbeitsunfällen von EGI und EGB organisiert wurde.
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ZurückSeit dem Ausbruch des neuen Kriegs im Nahen Osten und der Blockade der Straße von Hormus sind die Preise fossiler Energie in der EU stark angestiegen. Die EU-Kommission reagiert darauf nun mit der Initiative „AccelerateEU“. Neben kurzfristigen Maßnahmen steht dabei erneut die Beschleunigung der Energiewende im Fokus. Dafür soll unter anderem das Ende 2025 vorgelegte Netzpaket rasch angenommen werden.
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ZurückEin schwieriges geopolitisches Umfeld, niedrige Investitionsquoten und mangelnde Versorgungssicherheit bringen Europa an einen Scheidepunkt. Mit der Debatte über die Bevorzugung europäischer Produktion will man sich diesen Herausforderungen stellen und einen nachhaltigeren, autonomeren und wettbewerbsfähigeren europäischen Binnenmarkt fördern. Kurz vor der Veröffentlichung des lang erwarteten Kommissionsvorschlags zum Industrial Accelerator Act luden die österreichische Produktionsgewerkschaft PRO-GE und die Europabüros von ÖGB und AK am 12.
Publikationen
ZurückDie AK begrüßt die Ankündigung der EU-Kommission, einen Circular Economy Act vorzulegen. Dieses Vorhaben bietet die Chance, den übermäßigen Ressourcenverbrauch in Europa mit den Nachhaltigkeits- und Wirtschaftszielen der EU in Einklang zu bringen. In der Konsultation ging es vor allem um die Stärkung der wirtschaftlichen Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Wie der notwendige Umbau sozial gerecht gestaltet werden soll, bleibt jedoch unklar.
Lisa Weinberger
Kontakt per E-MailFlorian Wukovitsch (Brussels office)
Kontakt per E-MailJudith Fitz
Kontakt per E-MailNachrichten
ZurückAm 6. Februar 2026 wurde das Erfolgsmodell Öko-Booster bei einer Vormittagsveranstaltung mit AK Präsidentin Renate Anderl einer Fachöffentlichkeit in Brüssel präsentiert. Im Rahmen des Kooperationsprojekts von AK Wien, Wiener Arbeitnehmer:innen Förderungsfonds (waff) und Arbeitsmarktservice Wien (AMS Wien) werden seit 2023 junge Menschen ohne abgeschlossene Ausbildung zu Fachkräften für die Energiewende ausgebildet. Bei der Veranstaltung im Brüsseler Wien-Haus stieß die Initiative auf großes Interesse.
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ZurückMit einer am 20. Jänner 2026 mit großer Mehrheit beschlossenen Entschließung positioniert sich das EU-Parlament zu einer Just-Transition-Richtlinie. Ein zentrales Element der Entschließung ist die Einführung eines Rechts auf Weiterbildung (right to training) während der Arbeitszeit – eine Forderung, die auch die AK erhoben hat. Damit soll gewährleistet werden, dass Beschäftigte Kompetenzen für die Jobs der Zukunft erwerben können. Nun ist die EU-Kommission am Zug, einen entsprechenden Rechtsakt vorzulegen.
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ZurückAm 5. November 2025 präsentierten EU-Kommissionsvizepräsident Raffaele Fitto und Verkehrskommissar Apostolos Tzitzikostas neue Pläne für den Ausbau des Hochgeschwindigkeitsverkehrs auf der Schiene sowie zur Förderung von Investitionen in nachhaltige Kraftstoffe für den Luft- und Schiffsverkehr. Gerade der Aktionsplan für den Hochgeschwindigkeitsverkehr wurde mit viel Spannung erwartet, erhofft man sich doch entscheidende Verbesserungen für Reisende und das Klima.
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ZurückSeit Anfang 2025 wird in hochrangig besetzten Dialogforen auf unterschiedlichen Ebenen über die Zukunft der europäischen Automobilindustrie diskutiert. Als Ergebnis des intensiven Austauschs mit der Industrie kündigte die EU-Kommission unter anderem an, das umstrittene Verbrenner-Aus ab 2035 bereits in diesem Jahr zu überprüfen – ein Jahr früher als geplant. Schon zuvor wurden die Zwischenziele der CO2-Grenzwerte für 2025 aufgeweicht. Die Industrie fordert immer vehementer mehr Flexibilität und wird dabei auch von Politiker:innen unterstützt.