Nachrichten

Zurück

Die EU blockiert mittlerweile seit über 17 Monaten die globale Freigabe der Produktionsrechte für Impfstoffe und Medikamente gegen Covid-19. Aus den Verhandlungen in der Welthandelsorganisation ist nun ein Dokument durchgesickert, das weiterhin kaum Bewegungsbereitschaft der EU zeigt. AK EUROPA sowie Organisationen der Zivilgesellschaft rufen die EU neuerlich dazu auf, geistige Eigentumsrechte für Covid-19-relevante Impfstoffe, Arzneimittel und Gesundheitstechnologien auszusetzen.

Publikationen

Zurück

Die Arbeitskammer setzt sich seit langem für verbindliche Sorgfaltspflichten von Unternehmen entlang ihrer Lieferketten ein. Mit diesem Verordnungsentwurf über entwaldungsfreie Produkte soll eine spezifisch produktbezogene Sorgfaltspflichtenregelung geschaffen werden. Diese soll sicherstellen, dass die darin gelisteten Produkte nur dann in die EU importiert oder aus der EU exportiert werden dürfen, wenn sie legal und ohne zur weltweiten Entwaldung beizutragen produziert wurden.

 

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung

Julia Wegerer

Kontakt per E-Mail

Peter Hilpold (Brussels office)

Kontakt per E-Mail

Nachrichten

Zurück

Am 23. Februar 2022 war es nach achtmonatiger Verspätung endlich soweit: Die EU-Kommission hat ihren Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vorgelegt. AK und ÖGB fordern schon seit Langem verbindliche Regeln für mehr Unternehmensverantwortung entlang der Lieferketten. Die erste Bilanz nach der Präsentation des Entwurfs fällt gemischt aus und macht deutlich: Das EU-Parlament und die Mitgliedstaaten sind nun dringend gefordert, nachzubessern, damit das EU-Lieferkettengesetz sein volles Potential entfalten kann.

Nachrichten

Zurück

In einem Schreiben appellierten Parlamentsabgeordnete aus den Fraktionen der Sozialdemokrat:innen, Grünen, Linken und Liberalen an die Europäische Kommission und den Rat, ihre Anstrengungen für eine nachhaltigere Handelspolitik zu verstärken. Dies sei notwendig, um die EU-Handelspolitik noch in dieser Legislaturperiode endlich im Einklang mit der doppelten Transformation zu gestalten.

Publikationen

Zurück

The Energy Charter Treaty (ECT) is a multilateral agreement from the 1990s which brought together republics of the former Soviet Union with OECD countries and established a framework for trade and investment in the energy sector. However, the ECT is mainly used to protect investments in fossil fuels. This totally contradicts the goals set by the Paris Agreement and the EU 2030 and 2050 climate objectives. Furthermore, the ECT does not offer any significant benefits for EU Member States.

Für weitere Fragen steht Ihnen gerne zur Verfügung

Julia Wegerer

Kontakt per E-Mail

Sandra Matzinger

Kontakt per E-Mail

Peter Hilpold (Brussels office)

Kontakt per E-Mail

Nachrichten

Zurück

Die Corona Pandemie und die verschärfte Klimakrise stellen die Ausgestaltung der europäischen Handelspolitik immer vehementer in Frage. Vor diesem Hintergrund wurden bei einem gemeinsamen Webinar von EPSU, AK EUROPA und dem ÖGB Europabüro eine Reihe dringender Fragen diskutiert: Welche Lehren sind aus den derzeitigen Krisen für eine auf Konzerninteressen ausgerichtete Handelspolitik zu ziehen? Wie können öffentliche Interessen besser geschützt werden? Und welches Umdenken braucht es insbesondere im globalen Handel von Dienstleistungen?

Nachrichten

Zurück

Eine neue AK-Studie zu den ökonomischen Auswirkungen des EU-Mercosur-Handelsabkommens weist auf schwerwiegende Mängel hin: Der Deal könnte sich negativ auf die Beschäftigung in der EU und Österreich auswirken, und auch ökonomisch hat das Abkommen mit einem prognostizierten BIP-Wachstum von plus 0,1 Prozent bis 2032 wenig zu bieten. Methodische Schwachstellen in der EU-Folgenabschätzung werfen außerdem Zweifel über die Wissenschaftlichkeit und Richtigkeit der Ergebnisse auf.

Veranstaltungen

Zurück

The Brussels Office of the Austrian Federal Chamber of Labour (AK EUROPA), the Brussels Office of the Austrian Trade Union Federation (ÖGB Europabüro) and EPSU (European Federation of Public Service Unions) would like to cordially invite you to our joint webinar "Study Launch: Trade in Services Negotiations - Risks for Domestic Regulation"

Datum Montag, 22. November 2021, 14:00
Venue

Nachrichten

Zurück

Eine aktuelle Umfrage zeigt die überwältigende öffentliche Unterstützung für ein Gesetz, das Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden haftbar macht. Die EU-Kommission muss jetzt handeln und wie angekündigt den Vorschlag für ein EU-Lieferkettengesetz vorlegen.

Nachrichten

Zurück

Anhand des Allgemeinen Präferenzsystems (APS) gewährt die EU seit 1971 Ländern des globalen Südens erleichterten Zugang zum europäischen Binnenmarkt. Am 22. September 2021 präsentierte die Europäische Kommission den Legislativvorschlag für ein neues APS, welches für den Zeitraum 2024 bis 2034 gelten soll. Der Vorschlag der Kommission soll nun die soziale, arbeitsrechtliche, ökologische und klimatische Dimension des Systems nachschärfen.