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Am 30. September fiel der Startschuss für die Hearings der designierten KommissarInnen im Europäischen Parlament. Einer der ersten war der Ire Phil Hogan, der dem Handelsausschuss Rede und Antwort stehen musste. Er ist kein Unbekannter, da er bislang die Funktion des Landwirtschaftskommissars innehatte, und er konnte sich dabei relativ gut schlagen. Doch in wichtigen Bereichen gibt es aus Sicht der AK durchaus Kritikpunkte über zu vage Antworten und fehlende Bekenntnisse im Bereich der Nachhaltigkeit.

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Bereits seit 1999 verhandeln die EU und die Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) ein Abkommen. Nun konnte eine politische Einigung erzielt werden und die Vertragstexte wurden veröffentlicht. Die Arbeiterkammer (AK) spricht sich gegen das Abkommen aus.

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Derzeit verhandelt die EU mit den Mercosur-Staaten (Südamerika) ein Handelsabkommen, um den gegenseitigen Marktzugang zu erweitern. Neben grundsätzlicher Kritik an der Konzeption europäischer Handelsabkommen bereitet insbesondere die Lage der Menschenrechte und Umweltentwicklungen in Brasilien Sorge. Zivilgesellschaftliche Organisationen fordern daher die EntscheidungsträgerInnen in der EU zum Handeln auf.

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Die vergangenen fünf Jahre waren eine intensive Zeit für die europäische Handelspolitik. Das Ende der Legislaturperiode nimmt AK EUROPA nun zum Anlass für ein Resümee und einen Ausblick. Dabei steht die Kritik des Schutzes von Konzerninteressen gegenüber den Rechten der europäischen BürgerInnen im Mittelpunkt.

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Im Jänner 2019 hat die EU-Kommission Verhandlungsmandate für zwei Handelsabkommen mit den USA veröffentlicht. Die Verhandlungen finden unter Zeitdruck statt. Aus Sicht der Arbeiterkammer sind dies schlechte Voraussetzungen für ein Handelsabkommen. In einem nun veröffentlichten Positionspapier der AK sowie einem gemeinsamen Statement der AK-Präsidentin und des ÖGB-Präsidenten wird zu einigen Kritikpunkten ausführlich Stellung genommen.

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Éva Dessewffy

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Der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) und die Österreichische Bundesarbeiterkammer (BAK) sehen in der Reduktion der ursprünglich umfassenden TTIP-Agenda auf ein Zollabbauabkommen einen Schritt in die richtige Richtung. Das Konformitätsbewertungsabkommen wird jedoch wegen der ausständigen Wirkungsanalysen und mangels abschließender Eingrenzung des Abkommensumfanges abgelehnt.

 

 

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Mehr Schutz vor problematischen Übernahmen – das stellt die vor Kurzem im Europäischen Parlament beschlossene Verordnung zur „Schaffung eines Rahmens für die Prüfung ausländischer Direktinvestitionen“ in Aussicht. Dem Beschluss waren langwierige Diskussionen über das Gefahrenpotential von Investitionen aus EU-Drittstaaten (wie etwa China, Russland oder USA) sowie den möglichen Ausverkauf von kritischer europäischer Infrastruktur und Technologie vorausgegangen.

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Am 13. Februar 2019 hat das Europäische Parlament ein Handels- und ein Investitionsabkommen mit Singapur verabschiedet. Gemäß EuGH sind nun die EU-Mitgliedsstaaten gefordert: Sie müssen das Investitionsabkommen auf nationaler Ebene ratifizieren. Von Seiten der Arbeiterkammer wird vor allem das Investitionsgerichtssystem (ICS) kritisiert, welches in erster Linie internationalen Konzernen dient.

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Nach einer gemeinsamen Erklärung von US-Präsident Trump und Kommissionspräsident Juncker im Juli 2018 hat die Europäische Kommission nun zwei Mandate für Handelsverhandlungen mit der USA veröffentlicht. Das eine zu Konformitätsbewertungen, das andere zu Industriezöllen. Teile der Abgeordneten im Handelsausschuss des Europäischen Parlaments stehen diesen kritisch gegenüber.