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ZurückAuf Initiative von epicenter.works und European Digital Rights (EDRi) hat sich AK EUROPA einer Koalition aus Organisationen für digitale Rechte und Verbraucher:innenschutz angeschlossen, um in einem Schreiben an die EU-Kommission ernsthafte Bedenken hinsichtlich des vierten Pakets von Durchführungsrechtsakten im Rahmen der eIDAS-Verordnung zu äußern. Die unterzeichnenden Organisationen warnen, dass mehrere Bestimmungen nicht nur die zuvor festgestellte Mängel nicht beheben, sondern auch die in der Verordnung selbst verankerten zentralen Schutzbestimmungen untergraben könnten.
Die European Digital Identity Wallet ist ein EU-weites System, das in Kürze eingeführt werden und es Bürger:innen ermöglichen soll, Identitätsnachweise wie Personalausweis, Führerschein oder einen Nachweis des Alters über eine Smartphone-App zu speichern und weiterzugeben. Zwar befindet sich die Wallet noch in der Entwicklung, wird jedoch bereits als zentrales Instrument für eine datenschutzkonforme Online-Altersüberprüfung beworben. Umso entscheidender sind die aktuellen Weichenstellungen für die technische Umsetzung der Verordnung. Die unterzeichnenden Organisationen, darunter AK EUROPA, fordern die Kommission daher nachdrücklich auf, sicherzustellen, dass die Durchführungsrechtsakte vor ihrer Verabschiedung vollständig mit der eIDAS-Verordnung in Einklang stehen.
Eine Analyse zur eID Wallet von epicenter.works: Fünf Baustellen in der EU-Wallet - epicenter.works
Louise Beltzung
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