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ZurückRund 60 Millionen Menschen über 18 Jahren verfügen in der Europäischen Union über kein eigenes Girokonto. Mit negativen Folgen für die Betroffenen, denn um einen Job zu bekommen, ist oft ein Konto Voraussetzung, ebenso wenn man einen Mietvertrag abschließen möchte. Ganz abgesehen davon ist die Bezahlung von Rechnungen ohne Konto aufgrund hoher Bankspesen eine ziemlich teure Angelegenheit. Diese Woche nun hat das Europäische Parlament einen Richtlinienvorschlag zu den Zahlungskonten verabschiedet, der den Zugang zu einem eigenen Konto wesentlich erleichtern soll.
Berichterstatter Jürgen Klute von der Fraktion der Europäischen Linken fordert im Namen des Europäischen Parlaments nun, dass es in jedem Mitgliedstaat zumindest eine Bank geben muss, bei der InteressentInnen ein Girokonto eröffnen können.
Außerdem müssen die Banken umfassende Gebühreninformationen zur Verfügung stellen, die die Gebühren für jene Dienstleistungen für Zahlungskonten beinhaltet, welche in der Liste der repräsentativsten Dienste aufgeführt sind, so ist im Bericht des Europäischen Parlaments zu lesen. Darüber hinaus sollen den Überlegungen der EU-Abgeordneten zufolge die FinanzdienstleisterInnen außerdem verpflichtet werden, zumindest einmal jährlich über Gebühren und Zinsen für das Konto kostenlos zu informieren.
Jürgen Klute regt auch an, Websites von unabhängigen Stellen zu schaffen, die einen Vergleich der Kosten für die verschiedenen Zahlungskontodienste ermöglichen sollen.
Nach der Abstimmung im Europäischen Parlament muss nun auch noch der Rat eine Einigung über den Richtlinienvorschlag erzielen.
Außerdem müssen die Banken umfassende Gebühreninformationen zur Verfügung stellen, die die Gebühren für jene Dienstleistungen für Zahlungskonten beinhaltet, welche in der Liste der repräsentativsten Dienste aufgeführt sind, so ist im Bericht des Europäischen Parlaments zu lesen. Darüber hinaus sollen den Überlegungen der EU-Abgeordneten zufolge die FinanzdienstleisterInnen außerdem verpflichtet werden, zumindest einmal jährlich über Gebühren und Zinsen für das Konto kostenlos zu informieren.
Jürgen Klute regt auch an, Websites von unabhängigen Stellen zu schaffen, die einen Vergleich der Kosten für die verschiedenen Zahlungskontodienste ermöglichen sollen.
Nach der Abstimmung im Europäischen Parlament muss nun auch noch der Rat eine Einigung über den Richtlinienvorschlag erzielen.