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Bisher wurde beim Leistungsvergleich zwischen den Hochschulen der Schwerpunkt meist zu sehr auf die Exzellenz der Forschung gelegt. Dies soll sich nun mit dem neuen Hochschulranking „U-Multirank“ ändern. Die Hochschulen sollen damit anhand eines breiten Spektrums von Faktoren in fünf Kategorien bewertet werden: Ansehen der Forschung; Qualität von Lehre und Lernumfeld; internationale Ausrichtung; Abschneiden beim Wissenstransfer; und Beitrag zur regionalen Entwicklung. Die Universitäten sind nun eingeladen, sich im ersten Halbjahr 2013 für das neue Ranking anzumelden. Erste Ergebnisse werden für Anfang 2014 erwartet.
U-Multirank bringt mehr Transparenz

Im Rahmen einer Konferenz des irischen EU-Ratsvorsitzes wurde diese Woche in Dublin das neue Hochschulranking „U-Multirank“ vorgestellt. Die Europäische Kommission und die zuständige Kommissarin Androulla Vassiliou erwarten sich vom neuen Hochschulranking vor allem für die zukünftigen Studierenden eine bessere Möglichkeit, sich über die einzelnen Universitäten zu informieren. Es wird aber auch dazu beitragen, so Vassiliou, dass sich Hochschulen in einer transparenteren Weise untereinander vergleichen können. Erwartet wird auch, dass das neue Ranking für die politischen EntscheidungsträgerInnen nützlich sein wird, denn es soll ihnen die erfolgreiche Gestaltung der künftigen Hochschulpolitik erleichtern.

Ranking wird von unabhängigem Konsortium erstellt

Ein unabhängiges Konsortium soll nun das Ranking erstellen. Das neue System wird eine objektive Bewertung ermöglichen, da es auf messbaren Kriterien und Daten beruht. Dank seines mehrdimensionalen Ansatzes eignet es sich für jede Hochschule, die Aufschluss über ihre Leistungen erhalten möchte. Jede NutzerIn kann ihr/sein persönliches Ranking anhand ihrer/seiner individuellen Anforderungen erstellen: So erhält sie/er Informationen über die Einrichtungen oder Fachgebiete, die sie/ihn am meisten interessieren, und sie/er kann die Kriterien ihren/seinen persönlichen Prioritäten entsprechend gewichten.

Weiterführende Information:

Presseaussendung der EU-Kommission zum U-Multirank