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Im Dezember 2021 präsentierte die EU-Kommission neue Vorschläge im Rahmen des „Fit for 55“-Paketes, mit denen die Emissionen von Treibhausgasen bis 2030 um 55 % gegenüber 1990 reduziert werden sollen. Zwei dieser Vorschläge sollen den Gas- und Wasserstoffbinnenmarkt neu regeln. Die AK begrüßt die Vorschläge, insbesondere den darin vorgesehenen Ausbau der Konsument:innenrechte. Wenn es um den Einsatz von Wasserstoff geht, soll dieser vor allem dort erfolgen, wo es keine Alternativen für die Dekarbonisierung gibt.

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Das Europäische Gewerkschaftsinstitut (EGI) veranstaltete am 14. März 2022 ein Event zum Thema Mobilitätsarmut, welches angesichts der gestiegenen Rohstoffpreise neben der Energiearmut zunehmend an Relevanz gewinnt. Ein klimaverträgliches Mobilitätsangebot kann dazu beitragen, bestehende Mobilitätsarmut zu verringern und die Teilhabe am Arbeitsmarkt und in der Gesellschaft zu erhöhen.

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Intelligente Verkehrssysteme kombinieren Elektronik und Informationstechnologie mit Verkehrstechnik und sollen Nutzer:innen in die Lage versetzen, Straßeninfrastruktur sowie die Schnittstellen zu anderen Verkehrsträgern sicherer, effizienter und „klüger“ zu benutzen. Die AK versteht (intelligente) Mobilitätssysteme als öffentliche Daseinsvorsorge, deren Ausgestaltung sozial, ökologisch und demokratisch bestimmt, aber keinesfalls aus Profitbestrebungen von Unternehmen erfolgen darf.

 

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Franz Greil

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Peter Hilpold (Brussels office)

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Ziel der neuen Verordnung und der neuen Richtlinie zum Gas- und Wasserstoffbinnenmarkt ist es, Erdgas durch CO2-freie bzw CO2-arme Gase und Wasserstoff zu ersetzen und zugleich ein marktbasiertes System für Gase und Wasserstoff zu implementieren. Aus Sicht der AK sollten Wasserstoff und alternative Gase nur in jenen Sektoren eingesetzt werden, für die es sonst keine Dekarbonisierungsmöglichkeiten gibt. Jegliche Lock-in-Effekte in fossile Erdgasversorgung sind zu vermeiden, stattdessen braucht es einen detaillierten Plan für das Phase-Out von fossilem Erdgas.

 

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Dorothea Herzele

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Josef Thoman

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Peter Hilpold (Brussels office)

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Am 8. März 2022 veröffentlichte die EU-Kommission ihre Mitteilung „REPowerEU“. Mit den vorgestellten Maßnahmen soll Europa deutlich vor 2030 von fossilen Brennstoffen aus Russland unabhängig gemacht und das Problem der aktuell extrem hohen Energiepreise angegangen werden.

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Neue Leitlinien der Kommission für einen gerechten Übergang zur Klimaneutralität fordern die Mitgliedsstaaten auf, Maßnahmen zu ergreifen. Menschen sollen dabei in den Mittelpunkt des ökologischen Wandels gestellt werden – niemand soll zurückgelassen werden. Im Rahmen einer Veranstaltung des Europäische Gewerkschaftsinstitut wurde Anfang März 2022 diskutiert, vor welchen Herausforderungen die EU steht, damit der ökosoziale Paradigmenwechsel auch global zum Erfolg wird.

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Immer mehr Haushalte in Österreich legen Wert auf nachhaltigen Konsum. Wie eine Studie der AK nun belegt, stoßen Konsument:innen in der Praxis aber immer wieder auf Probleme. Um nachhaltigen Konsum alltagstauglich zu machen, braucht es verbesserte Rahmenbedingungen – und zwar sowohl auf nationaler als auch auf EU-Ebene.

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Wie wollen wir den Weg hin zu einem digitalen und klimaneutralen Europa erreichen? Diese Frage stellt sich derzeit die Europäische Kommission in einem breit angelegten Beteiligungsprozess, um zu erfahren, um den Weg für die Zukunft Europas als erster klimaneutraler Kontinent gemeinsam festzulegen.

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To achieve climate neutrality by 2050 changes in the European industrial sector, especially for energy-intensive industries, are necessary. Industrial policy needs to be strategic and mission-focused in order to enable and shape the necessary transition – including an active engagement of civil society and trade unions. This policy brief describes pathways for a well-coordinated interaction of European, national, and regional initiatives for the purpose of providing targeted support to particularly vulnerable regions, enterprises, and employees.

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Michael Soder

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Christian Berger

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Alice Wagner (Brussels office)

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Am 13. Jänner 2022 stand EU-Kommissar Hahn zum neuen Eigenmittel-Paket Rede und Antwort, das die Kommission am 22. Dezember 2021 vorgelegt hat. Demnach sind drei neue Einnahmequellen für Eigenmittel für den EU-Haushalt geplant: Einnahmen aus dem Emissionshandel, dem CO2-Grenzausgleichssystem und der Besteuerung multinationaler Unternehmensgewinne. Diese neuen Einnahmequellen sollen dem EU-Haushalt durchschnittlich von 2023-2030 jährlich bis zu 13,5 Mrd. Euro einbringen.