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Gemeinsam gegen Sozialdumping!

Die Europäische Kommission hat die Einrichtung einer Europäischen Arbeitsbehörde angekündigt. Richtig umgesetzt könnte eine solche Behörde dazu beitragen, grenzüberschreitendes Lohn- und Sozialdumping endlich effektiv zu bekämpfen. AK EUROPA und ÖGB Europabüro bieten deshalb die Möglichkeit, mit einem vorausgefüllten Fragebogen an der offiziellen Konsultation der Kommission mitzumachen. Erheben wir gemeinsam unsere Stimme für ein Europa, das unsere Arbeitsmärkte fairer macht!

Der Kampf gegen grenzüberschreitendes Lohn- und Sozialdumping zählt zu einer der dringendsten Aufgaben der europäischen Gewerkschaftsbewegung. Zahlreiche Branchen, wie beispielsweise der Bau- oder der Verkehrssektor, sind seit vielen Jahren Opfer von unlauteren Praktiken skrupelloser Unternehmen. Diese missbrauchen die Dienstleistungsfreiheit und ArbeitnehmerInnenfreizügigkeit in der EU zulasten ihrer Beschäftigten.

Die Europäische Kommission hat nun angekündigt, eine Europäische Arbeitsbehörde ins Leben zu rufen, die unfairen Wettbewerb und grenzüberschreitendes Lohn- und Sozialdumping bekämpfen soll. Sie hat dazu eine öffentliche Befragung eingeleitet, die nur noch bis zum 7. Jänner 2018 läuft.

Doch es gibt noch keine genaueren Informationen der Kommission, wie eine solche Behörde arbeiten soll. Aus Sicht der europäischen Gewerkschaften muss sich diese Arbeitsbehörde ganz auf grenzüberschreitendes Lohn- und Sozialdumping konzentrieren. Insbesondere die effektive Durchsetzung des europäischen Arbeits- und Sozialversicherungsrechts scheitert oft daran, dass die Möglichkeit, Strafen durchzusetzen, meist an den nationalen Grenzbalken endet. Hier könnte eine Europäische Arbeitsbehörde Abhilfe schaffen.

Um diejenigen Kräfte innerhalb der Europäischen Kommission und der europäischen Regierungen zu unterstützen, die sich für eine solche Europäische Arbeitsbehörde einsetzen, brauchen wir möglichst viele UnterstützerInnen. Die ExpertInnen von AK, ÖGB, DGB und dem Europäischen Gewerkschaftsbund haben dazu eine Musterantwort auf die Fragen der Kommission ausgearbeitet. Dieser vorausgefüllte Fragebogen kann über unsere Homepage www.no2socialdumping.eu mit nur wenigen Klicks an die Kommission geschickt werden.

Dabei brauchen wir die größtmögliche Unterstützung. Für faire Arbeitsmärkte, höhere Löhne und eine gerechtere Wirtschaft. Mitmachen ist bis 7. Jänner 2018 unter www.no2socialdumping.eu möglich!

Unsere Kampagne:

www.no2socialdumping.eu

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