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Nein zu Steueroasen – AK startet neue Petition

Maximale Gewinne, aber minimale Steuern: Internationale Konzerne wie Apple, Google, Starbucks, McDonald‘s oder BASF nutzen komplexe Steueroasen-Konstruktionen und drücken sich systematisch davor, ihre Rekordgewinne zu versteuern. Laut OECD entgehen der Allgemeinheit dadurch bis zu 240 Milliarden US-Dollar jährlich.

In den letzten Jahren haben zahlreiche Fälle gezeigt, dass viele internationale Konzerne komplexe Steuervermeidungskonstruktionen nutzen, um enorme Gewinne systematisch am Fiskus vorbeizuschleusen. Viele Milliarden Euro an Steuergeldern fehlen dadurch dort, wo sie dringend gebraucht werden: Bei Arbeitsmarktmaßnahmen, Wirtschaftsförderung, öffentlichen Infrastrukturvorhaben, Umweltmaßnahmen, Bildung, qualitativ hochwertiger Kinderbetreuung sowie bei der Versorgung von Kranken und pflegebedürftigen Älteren.

Für AK-Präsident Rudi Kaske ist es eine „Fluchtbewegung, mit der sich Superreiche und multinationale Konzerne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung entziehen wollen“. Er fordert eine konsequente Politik, um diese ungerechte Steuervermeidung und die Steuertricks endlich zu beenden. „Wir müssen hier auch internationale Solidarität von den anderen Staaten einfordern“, so Kaske.

AK und Gewerkschaften haben deshalb im Rahmen der Kampagne „No to tax havens“ eine Petition gestartet, die ein Ende der Steuertricks von Konzernen fordert. Schreiben Sie eine Nachricht an die Premier- und FinanzministerInnen der 28 EU-Mitgliedsstaaten, und fordern Sie sie auf, sich bei den Verhandlungen zur Konzernbesteuerung für Steuergerechtigkeit und gegen Steueroasen einzusetzen!

Weiterführende Informationen:

Statement von AK-Präsident Kaske zur Steuervermeidung

Petition „Schluss mit den Steuertricks der Konzerne!

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